Martin Tchiba
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Biografie

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Der Pianist Martin Tchiba wurde 1982 in Budapest geboren und lebt seit 1985 in Deutschland. Rege Konzerttätigkeit, z.B.: Concertgebouw Amsterdam, Tokyo Opera City Recital Hall, Herbstfestival Budapest, Budapester Musikwochen, Spoleto Festival, Braunschweig Classix Festival, Europäisches Klassik-Festival Ruhr, Festival "scene: ungarn in nrw", Festival "Ensemblia" Mönchengladbach, Unicum Festival Ljubljana (als Solist mit der Slowenischen Philharmonie), Festival Enescu in Rumänien, Flagey Brüssel, Tonhalle Düsseldorf, Robert-Schumann-Saal Düsseldorf, Rudolf-Oetker-Halle Bielefeld, Beethovenhaus Bonn, in Berlin, Basel, Salzburg und Den Haag. Soloauftritt in Anwesenheit des deutschen und des österreichischen Bundespräsidenten in Berlin. Besondere Aufmerksamkeit erregte auch sein Social-Media-Klavier-Recital "WIReless" 2017 in der Tonhalle Düsseldorf (www.wireless-piano.com). Tchiba spielte viele Uraufführungen (u.a. von Gerhard Stäbler, Moritz Eggert, Johannes Kreidler, György Kurtág, Michael Denhoff, Helmut Zapf, Sarah Nemtsov, Kunsu Shim und Alwynne Pritchard) und sucht nach Wegen zur kreativen Repertoire-Erweiterung auch durch das Aufspüren vergessener Meisterwerke.


Seine bisher fünf CDs, erschienen bei den Labels Naxos, Telos, Hungaroton und Challenge Classics, wurden von der führenden internationalen Musikpresse mit vielen positiven Rezensionen bedacht ("5 de Diapason", "4 étoiles du Monde de la Musique", Gramophone, BBC Music Magazine, Fono Forum, Rondo, ensemble, Musik & Theater Zürich, Het Parool Amsterdam, Ritmo, Die Zeit, neue musikzeitung, Neue Zeitschrift für Musik, American Record Guide u.a.) und werden weltweit von Rundfunkanstalten ausgestrahlt. Aktuell (2017/18) sind zwei neue Aufnahme-Projekte in Arbeit: das Gesamtwerk für Klavier solo des Komponisten Johannes Kreidler (in Zusammenarbeit mit dem SWR in Baden-Baden) und eine schon bald erscheinende CD mit "Klavierliedern" von Moritz Eggert (mit dem Label Spektral und dem Bayerischen Rundfunk, mit der Sopranistin Irene Kurka). Tchiba machte zahlreiche Aufnahmen für Rundfunk und Fernsehen, u.a. bei den Sendern WDR Köln, SWR, SR, Bayerischer Rundfunk, Deutschlandradio Kultur, Ungarischer und Niederländischer Rundfunk. Das Berliner RBB Kulturradio strahlte eine einstündige Porträt-Sendung über Tchiba aus, SR 2 KulturRadio sendete eine zweieinhalbstündige Porträt-Sendung über den Pianisten. Das Niederländische Fernsehen machte Aufnahmen im "Bimhuis" im Muziekgebouw Amsterdam.


Nach früher pianistischer Ausbildung bei Karl-Heinz Kämmerling in Hannover und herausragenden Erfolgen in Jugendwettbewerben studierte Martin Tchiba Klavier bei Thomas Duis an der Musikhochschule Saarbrücken und bei Jean-Jacques Dünki an der Musikakademie Basel. Als Solist nahm er an Master Classes und Workshops teil u.a. bei Lazar Berman und György Kurtág.


Tchiba war Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung und des DAAD, Förderung auch durch die Kunststiftung NRW. Auch erhielt er den Kulturförderpreis der Landeshauptstadt Saarbrücken. Von den International Holland Music Sessions wurde er wiederholt als "International Young Top Talent" promotet. Er war künstlerischer Leiter eines durch die Kulturstiftung des Bundes geförderten Projekts zum Thema innovative Musikvermittlung im Rahmen von "Bipolar - deutsch-ungarische Kulturprojekte".


Neben seiner pianistischen Tätigkeit widmete sich Tchiba zudem auch der Komposition und studierte ergänzend zur pianistischen Ausbildung Komposition bei Michael Denhoff in Bonn. Konsultationen u.a. bei Nicolaus A. Huber und Helmut Lachenmann. Aufführungen z.B. bei der Internationalen Gaudeamus-Musikwoche in Amsterdam und beim aDevantgarde-Festival in München.